50  Jahre  elektrischer Betrieb
 
 
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  Die Vorort-Strecke der Görlitzer Bahn  
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1950
Ausschnitt aus dem Netzplan von 1950 Am 1. Oktober 1891 führte die Königlich Preußische Eisenbahnverwaltung einen einheitlichen Vorort-Tarif auf den Berliner Stadt-, Ring und Vorortbahnen ein, in den auch Königs Wusterhausen einbezogen wurde. Die teilweise um bis zur Hälfte reduzierten Fahrpreise sorgten für ein sprunghaftes Ansteigen des Verkehrs und ermöglichten den Berlinern einen größeren Spielraum bei der Wahl ihres Wohnortes. Nun entstanden vermehrt Wohnkolonien am Rande der Stadt und der Ausflugsverkehr an den Wochenenden brachte viele erholungssuchende Berliner in die wald- und seenreiche Umgegend Berlins. 

Im Zuge der "Großen Elektrisierung" bis 1929 wurde auch der Streckenabschnitt bis Berlin- Grünau elektrifiziert. Parallel dazu blieb der Vorort- Verkehr vom Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg nach Königs Wusterhausen weiterhin mit Dampfzügen bestehen. Ein Umsteigen war auf den Stationen Baumschulenweg, Schöneweide, Adlershof oder Grünau möglich.

Nach Kriegsende 1945 und der Demontage des zweiten Gleises quälte sich der gesamte Güterverkehr und die wenigen Personenzüge über die verbliebene eingleisige Verbindung nach Berlin. Ab dem 16. August 1949 konnte auf der wiederaufgebauten zweigleisigen Strecke ein regelmäßigerer Verkehr aufgenommen werden. Mit dem anschließenden S-Bahn-Ausbau entstanden wiederum zwei eingleisige Strecken, wobei jedoch der Vorort-Verkehr (S-Bahn) vom übrigen Verkehr (Fern- und Güterverkehr) getrennt werden konnte.

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1952
Ausschnitt aus dem Netzplan 1952 Nach der Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke am 30. April 1951 wurde der Personen- Verkehr zum Görlitzer Bahnhof eingestellt und der Bahnhof geschlossen. Lediglich der Güterverkehr blieb auch noch nach dem "Mauerbau" bis zur endgültigen Schließung 1985 bestehen. 

Die Zuggruppe H der S-Bahn verkehrte auf der 52 km langen Strecke von KW über die Stadtbahn nach Spandau West, ab dem 14. August 1951 dann bis nach Falkensee (59 km). 
Seit der Trennung des S-Bahn-Netzes am 13. August 1961 endeten die Züge im Bahnhof Friedrichstraße. 
Mit der Wiederinbetriebnahme der Verbindungskurve von Baumschulenweg nach Neukölln verkehrt die Linie S 46 seit dem Fahrplanwechsel am 29. Mai 1994 von KW über den Südring. 

Bis Zeuthen verläuft die Strecke seit dem 29. August 1980 zweigleisig, zwischen Zeuthen und Königs Wusterhausen nach wie vor nur eingleisig.

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